Frau Marshall macht jetzt in Pop. Nach den eigentümlichen Ausflügen in den Bluesrock gibt es auf der neuen Platte warme Analog-Beats. (Hat sie fast alles ganz alleine eingespielt übrigens.) Schon eindeutig besser so, aber so ganz meins ist es dann auch nicht. So wie mir Notwist beizeiten nicht mehr gefallen hat. Also es sind schon ein paar sehr schöne Sachen dabei, sparsam instrumentierte stille Songs, aber zu oft wird mir dann doch allzu viel Pop draufgeknallt. Und insgesamt ist mir das auch zu nett. Kein Leiden mehr, die Frau scheint glücklicher geworden zu sein.
Aber schön sieht sie aus, die Frau. Muss ich hier mal kundtun.
Und schön sieht sie aus, die Platte. Sieht man ihr Chans Erfahrung als Model für Chanel-Schmuck an? Mattes Schwarz, glänzendes Gold, eingeprägte ägyptische Hieroglyphen, sehr schmal laufende Schrift, glasklares Vinyl. Aber weil bei meinem Scanner solche hochglänzenden Materialien immer nur als Schwarz erkannt werden (Reflexionsvermeidung durch schräge Beleuchtung ist ja eigentlich schon eine sinnvolle Idee), lasse ich die Bilder einfach weg und verweise aufs weltweite Internet.
Tracks
- Cherokee
- Sun
- Ruin
- 3, 6, 9
- Always On My Own
- Real Life
- Human Being
- Manhattan
- Silent Machine
- Nothin But Time
- Peace And Love
- Back In The Days (For Christopher Wallace)
- Fire